
IR-Strahlungswirkungen
● Hautoberflächentemperaturen und die Wärmeerythembildung als begrenzen-
de Soforteffekte von IR-Hautbestrahlungen in vivo in Abhängigkeit von den
Expositionsbedingungen
● die zu berücksichtigenden Einflußgrößen, Randbedingungen und photobio-
logischen Gesetze.
2. Material und Methoden
Berechnungen. Die optischen Hauteigenschaften werden nachfolgend durch den spek-
tralen Reflexionsgrad und durch die Tiefe im Gewebe charakterisiert, in der die un-
mittelbar unter der Oberfläche gegebene Bestrahlungsstärke auf 36,79 % (1/e) a/jointfilesconvert/291271/bge-
fallen ist. Die Daten des spektralen Reflexionsgrades heller und schwarzer Haut wur-
den Sutter [18] entnommen und gelten für eine senkrechte Strahlungsinzidenz (Abb.
1).
Die Penetration optischer Strahlung in das Gewebe wurde mit Hilfe des effektiven
spektralen Schwächungskoeffizienten berechnet, der zuvor aus Daten des an Haut-
proben (ex vivo) von verschiedenen Autoren für unterschiedliche Wellenlängen ermit-
telten spektralen Absorptions- und des spektralen Streukoeffizienten bestimmt wur-
de ([2], [8], [13], [14], [15], [17], [21], [22], [23]). Die Berechnungen erfolgten unter
der Voraussetzung homogen verteilter Chromophore in der Haut. Die Einflüsse der
Durchblutung und der Pigmentierung wurden hierbei nicht berücksichtigt.
Die Analyse der Penetration der Strahlung spektral unterschiedlicher IR-Quellen in
das Gewebe und der Energiedissipation in den Gewebeschichten basiert auf Berech-
nungen der spektralen Bestrahlungsstärke in unterschiedlichen Hauttiefen unter Be-
rücksichtigung des Strahlungsverlustes durch Reflexion an der Oberfläche heller
Haut nach Sutter [18] und unter Anwendung des effektiven spektralen Schwächungs-
koeffizienten.
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