
IR-Strahlungswirkungen
Vorzeitige Abbrüche der Bestrahlungen aufgrund von Hitzeschmerz waren bei An-
wendung des IR-C-Strahlers bei einer Bestrahlungsstärke von 1000 W m
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nach einer
Expositionszeit von 8 Minuten und bei Anwendung des mit dem Filter RG
665/3mm ausgerüsteten wIRA-Strahlers bei einer Gesamtbestrahlungsstärke von
3000 W m
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ebenfalls 8 Minuten nach Bestrahlungsbeginn erforderlich.
In Abbildung 6 wurden die zugeordneten Abklingzeiten der stimulierten Wärmeery-
theme nach der Beendigung der Bestrahlung dargestellt. Bei Anwendung des IR-C-
Strahlers mit Bestrahlungsstärken über 500 W m
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zeigten sich erhebliche, mit der Be-
strahlungsstärke anwachsende Verlängerungen der Persistenz des Wärmeerythems
von etwa 20 – 35 Minuten bei 500 W m
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bis hin zu etwa 6 Stunden bei der Bestrah-
lungsstärke von 1000 W m
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trotz des vorzeitigen Abbruchs der Exposition nach 8
Minuten. Darüber hinaus waren die Wärmeerytheme mit verlängerter Persistenzdau-
er durch veränderte Strukturen und Formen gekennzeichnet, die auf thermische
Schädigungen in der Haut hinweisen (s. heutigen Vortrag von Meffert, Piazena und
Kolde).
Als hilfreich auf dem Wege zur Suche nach geeigneten Begrenzungen von Hautexpo-
sition mit langwelliger IR-Strahlung erscheint der Vergleich mit der Bilanz der Wär-
meübertragung an die Haut durch Strahlung und durch konvektive und konduktive
Wärmeströme in der Sauna, die wegen begrenzter Erträglichkeit in der Summe insge-
samt auf maximal 400 – 500 W m
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begrenzt sind und aufgrund der Senken langwelli-
ger IR-Strahlung im stratum corneum und in der oberen Epidermis (vgl. Abb. 4 und
Tab. 1 und 2) durchaus zur Diskussion von Maximalwerten der Bestrahlungsstärke
herangezogen werden können (vgl. [16]).
Im Vergleich zu den durch IR-C stimulierten Wärmeerythemen bildeten sich die
Wärmeerytheme nach wIRA-Bestrahlung auch bei vergleichsweise kleinen Bestrah-
lungsstärken langsamer, jedoch abhängig von der Bestrahlungsstärke zurück, was auf
unterschiedliche Adaptationszeiten der über Gefäßweitstellung in der Haut ablaufen-
den thermoregulativen Prozesse und auf grundlegende Unterschiede zwischen einem
durch langwellige IR-Strahlung und einem durch kurzwellige IR-Strahlung verursach-
ten Wärmeerythem hinweist.
Anders als beim IR-C-Wärmeerythem zeigte selbst das aufgrund von Hitzeschmerz
nach vorzeitigem Abbruch der Exposition beobachtete IR-A-Wärmeerythem keine
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